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In diesem Fred

Merkwürdige Ideen aus dem Krautrausch
  • Kennt ihr diese komischen Ideen, die man bekommt wenn man wirklich wirklich high ist? Sachen, die man sich denkt und darüber fasziniert, und daraus entstehen diese typischen Stonergespräche. Euren Gehirnschleim, bitte.

    Meine Art zu browsen ähnelt dem Push-und-Pop-System in der Informatik.
    ›› Zuletzt editiert von Joko am 2012-12-31 12:43:56
  • Ich hab ja mal FiFo gebrowst, damals, als Tabs noch unbekannt waren und der Computer das nicht so gern abkonnte. Nu browse ich auch eher mit Stapeltechnik...

    *gnicker*
  • Die vielfältigen Gründe, warum ich beim Kacken entweder die Augen geschlossen halte (meist betrunken) oder lieber Facebook checke.
  • Man kann schon anhand der Eltern sehen, wie sich die Kinder später entwickeln werden, behaupte ich.
  • Joko schreibt:

    Die vielfältigen Gründe, warum ich beim Kacken entweder die Augen geschlossen halte (meist betrunken) oder lieber Facebook checke.



    *lol*

    verschwinden die zeitangaben in den posts, die von 2012 sind, oder waren die noch nie da?

    wollte grad ein gespräch nachvollziehen, hat sich alles im dezember 2012 abgespielt *gnicker*
  • Eine These: In 5 Jahren werden Bücher total im Trend liegen, die die einfachsten Alltagsdinge mit ausufernden physikalischen Erläuterungen beschreiben, und damit die Unnützes Wissen-Bücher vom Markt vertreiben *rotauge*
  • in 5 jahren wird Interpunkition von emoticons abgelöst werden :D
  • Vermutung:
    Menschen sind invertierte Geckos.

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    P1) Ein handelsueblicher Gecko.

    Experimentaufbau:
    Ein Paper, Tip, Tabak (gebroeselt), Sneeuwwitje (gebroeselt), eine Versuchsunterlage.

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    P2) Bitte nicht fragen, das spuckte Google fuer 'joint rolling materials' aus.

    Experimentale Vorarbeit:
    Das Paper wurde offen gefaltet auf die Unterlage gelegt. Der Tip wurde den Standardverfahren nach gefaltet und gerollt; sodann erfolgte die Einlage des Tips in das Paper. Sodann wurde Tabak aus einem handelsueblichen Tabakbeutel entfernt und durch unmittelbare Manipulation in einen feinen, broeseligen Zustand versetzt. Die broeselige Form Tabak wurde sodann auf das Paper in approximierter einlagiger Schichthoehe aufgebracht. Von besonderem Beobachtungsumstand ist, dass dabei broeselige Rueckstaende, in geringerer Koernungsgroesse als die obig benannte Schichthoehe (einschliesslich Luftzwischenraeumen) erreichte, ringsum das Paper auf der Unterlage zurueckblieben. Es wurde an dieser Stelle ein Versuch unternommen, die Rueckstaende des Tabaks mit dem Fingerende ein wenig zusammenzukehren, aber der Versuch nicht weiter verfolgt.
    Sodann erfolgte die Hinzugabe des Sneeuwwitje, Cannabis Sativa x Indica (Kreuzungsverhaeltnis unbekannt, jedoch auf annaehernd 50/50 Verteilung Sativa und Indica geschaetzt), wobei ebenfalls durch direkte Manipulation des Materials, in natuerlicher Form als getrocknete Bluete vorliegend, eine broeselige Form erwirkt wurde. Hierdurch, da der Vorgang lokalisiert ueber dem Paper mit aufgebrachter Tabakschicht vorgenommen wurde, geschah folgendes:
    -a) Hauptmengen des Sneeuwwitje landeten in gebroeselter Form auf der aufgebrachten Tabakschicht, so dass eine Mischmenge entstand, die wir hier A1 nennen.
    -b) Nebenmengen des Sneeuwwitje landeten ringsum die Form des Papers verteilt, und vermengten sich dort mit den obig als besonderen Umstand angemerkten Tabaksrueckstaenden, sei nun A2 genannt.

    Sodann wurde aus dem Tabak/Sneeuwitje-Gemisch A1, umgeben vom Paper, ein Joint gerollt. Ordentliche Wissenschaftler kennen dieses Versuchsgeraet als fuer fortfuehrende Versuche geeigneten, brennbaren und inhalierbaren Aufbau; sie werden an dieser Stelle merken, dass die ausfuehrende Wissenschaftlerin hier bereits jenem zugesprochen hat, und eine These zu ueberpruefen gedenkt, die beim vorigen und vielen anderen Versuchsdurchgang aufgemerkt wurde...

    *rotauge*

    Versuchsvorgang:
    Gemisch A1 befindet sich im Joint, Gemisch A2 liegt auf der Unterlage verteilt, und hat vermutlich eine rechteckige Aussparung in Form des Papers gebildet. A1 befindet sich in der Hand des Experimentleiters, und wird geschuettelt und vorsichtig nachgestopft, um optimale Volumenverteilung von A1 und Luft im Joint zu gewaehrleisten. Nebenmenge A2 liegt jedoch noch auf der Unterlage. Experimentleiter drueckt nun mit dem Finger der freien Hand auf A2, und zieht den Finger zurueck. Eine Schnittmenge von A2 sammelt sich an der Fingerspitze an. Vorsichtig zur oben liegenden Oeffnung des Joints gefuehrt, wird die Schnittmenge von A2 sodann zur Schnittmenge von A1.
    Der Vorgang wird wiederholt bis jegliche Schnittmenge von A2 zu A1 geworden ist, und A2 nicht mehr vorhanden ist. Anzumerken ist noch, dass nicht alle Menge A2 unbedingt beim Broeselvorgang zum Vorschein kommen muss. Es kann auch beim Vorgang des Aufhebens des Papers oder beim Vorgang des Rollens geschehen, dass A1 und A2 sich vermengen.

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    P3) Die Mengen wurden erfolgreich vermischt.

    *freu*

    Beobachtung:
    Auffallend ist nun die Faehigkeit des Fingers, bestimmte Restmengen von A2 aufzunehmen und dadurch zu einer Auffuellung des Volumens A1 beizutragen. Es spricht sicher nichts dagegen, auch einfach die Unterlage zu nehmen, und so aus Papier etc. bestehend knapp zu falten, und damit A2 in A1 zu ueberfuehren. Doch kann die Praezision, wenn mit dem Finger die kleinen und broeseligen Nebenmengen exakt ueberfuehrt werden, nicht mit der des blossen Unterlagenkippens verglichen werden, hierbei ist das Risiko fuer einen Verlust von A2 Richtung Boden oder Schoss des Experimentleiters universell und unvergleichlich besonders hoch, wenn es mit den individuellen Ueberfuehrungsvorgaengen kleiner Schnittmengen von A2 in Verbindung betrachtet wird: der Synergieeffekt einzeln ueberfuehrter Portionen gewaehrleistet hoehere Uebertragungsrate in kleinen Paketen, bei geringerem Paketverlust in Gesamtchance gegenuebergestellt, als rein mechanisch-manipulative Methoden es zustande bringen.
    Weiterhin auffallend ist die Groessenvariabilitaet der Finger, um exakteste Mengen von A2 aufzunehmen. Durch den opponierbaren Daumen koennen hartnaeckige Reste von A2 beim Ueberfuehrungsvorgang praezise und genau abgestreift werden, so dass jegliche Schnittmenge von A2 zu A1 wird. Da A2 eine gewisse Mischmenge bedeutet von Tabak, gewoehnlich ungewuenscht, mit Sneeuwwitje, gern gewuenscht, sei das evolutionaere Beduerfnis hervorgehoben, um A1 zu einer so stoned wie moeglich machenden Menge zu gestalten.

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    P4) Geckofingerchen.

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    P5) Menschlingsfingerchen.

    Folgerung:
    Der Mensch ist mit einem Gecko, welcher an Baeumen, Felsen und Mauern haftet, zu vergleichen. Allerdings muss der Prozess dank physikalischer Gesetze aufgrund mangelnder Haftungsfaehigkeit der Finger und zu grosser Gravitationskraefte des umgebenden Raumgefueges eher als invertierter, umgekehrter Vorgang zu betrachten sein. Es wird keine Haftung des gesamten Lebenwesens Mensch am Schreibtisch gewuenscht, wohl aber eine Haftung kleiner Restmengen von A2 zur Ueberfuehrung in A1. Folglich entwickelt der Mensch evolutionaererweise eine mit dem Gecko vergleichbare Haftfaehigkeit an den Fingern. Es sei nun Gelegenheit gegeben, einen neuen Joint zu bauen und den Versuch experimentell zu wiederholen, da A1 soeben vollstaendig in Luft aufgeloest wurde, und durch eine neue Menge A1 ersetzt werden soll...

    *breit*

    Versuchsleiter und Assistent kommen im Doppelblindversuch ueberein: ja, es besteht eine besondere Faehigkeit des Menschen um A1 zu einer groesstmoeglichen Menge zu machen. Zwei neue Mengen A1 wurden soeben geschaffen, und in jeglichem Falle ist keine Restmenge A2 verblieben. A1 wurde zufriedenstellenderweise im grosstmoeglichen Mengenzustand angezuendet.

    *lol*

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    P6) Bauplan des gemeinen Geckos. Die braven Geckos haben einen anderen Bauplan.

    Es bleibt zu folgern, dass der Mensch ein invertiertes Gecko ist, da Joints aus vollstaendigen Mengen A1 ohne Verlust von A2 gebaut werden koennen, welches wiederum der Haftfaehigkeit der Finger zu schulden ist, die da eine Adaptionsfaehigkeit zur Schau stellen, die seit Darwin noch keiner so experimentell hat nachweisen koennen.

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    P7) Gecko invertiert - die These in Reinform.

    Wahrscheinlichkeitsanalyse:
    Gering, aeusserst gering. Schon viel frueher als zu unserer Zeit war die Kunst des Rauchens bekannt, und erste wasserpfeifenaehnliche Geraete kennt man aus dem arabischen Raum schon um 1000 vor Christus, zusammengedengelt aus Kokosnuss und Bambusrohr. Der Mensch muss also damals schon in der Lage gewesen sein, um in diesem Fall das Koepfchen der Pfeife mit groesstmoeglich bemessenen Mengen von A1 zu fuellen, ohne Restmengen A2 zu vergeuden. Das heisst, dass die Geckoevolution schon wesentlich frueher eintraf, vermutlich sind Aliens der Grund dafuer. Schliesslich gibt es ja auch Pyramiden, und so.

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    P8) Statement des zugezogenen Ausschussleiters des 'Echt Wissensaftlichen Instituts fuer Gestoerte und Stoersender Empfangende'.

    Finale Schlussfolgerung:
    Q.E.D. - Menschen sind in der Tat invertierte Geckos. History Channel stinkt sowieso und David Icke ist immer noch ein absoluter Vollpfosten.

    *gnicker*
    Word by 1phlanze
  • *lol* Das ist gut!
  • Die braven Geckos haben einen anderen Bauplan
    *wieher*
    *lol* super!
  • Mir ist aufgefallen, dass die meisten Städte auch einen "städtischen Namen" haben. Wien, Berlin, London,... Es gibt keine Großstadt mit dem Namen Hutzelbrinkhausen oder Kleinlausigdorf. Abgesehen von Orten wie Düsseldorf und ... - hey, war es das schon? Vielleicht Hildesheim? - gibt es keine riesigen Städte, die kleine Namen haben.
    Sind die kleinen Käffer mit einem Namen wie Hinterwaldlingen schon dazu verdammt niemals groß rauszukommen?
    Was macht eine Kleinstadt wenn sie expandieren will? Sollte Düsseldorf nicht schon lange nur noch Düssel (oder besser gleich Dussel) heißen?
  • hm... ich würde mal vermuten, dass die heutigen Großstädte oft einfach aus einer Zeit stammen, in der die Sprache entsprechend anders aussah als heute ...und die Ortsnamen damals zwar schon ähnlich entstanden sind wie heute...wenn man ein Kaff "Schöneck" oder "Kleinschweinchenhausen" nennt...
    ....nur dass man das heute vllt. nicht mehr so leicht nachvollziehen kann... Ortsnamen ändern sich außerdem ja auch "oft" im Laufe der Zeit
    ...Kleinschweinchenhausen hat also noch Potential in der Zukunft *gnicker*

    edit...
    Tatsache: Wien z.B...
    Der althochdeutsche Name Wenia, von dem sich der heutige ableitet, kommt von der keltoromanischen Bezeichnung Vedunia („Waldbach“) für den Wienfluss.

    genauso könnte man sich heute auch ein neues Dörfchen "Waldbach" vorstellen ...nur klar, dass es sich nicht so schnell zur Metropole von Weltrang entwickelt :)
    ›› Zuletzt editiert von rain_drop am 2013-02-28 17:55:47
  • Joko schreibt:

    Sollte Düsseldorf nicht schon lange nur noch Düssel (oder besser gleich Dussel) heißen?


    mach mer's gleich international verständlicher - like "dazzeldorf" oder "dazzel".
    oder ganz hippster: "the dazzles"
    *gnicker*
  • Mir fallen da ein paar Beispiele ein, wie sich Stadtnamen ueber die Zeit weg verkuerzen; allen voran sei die 'neue Welt' dabei genannt, da sich ueber einen kurzen, kulturell wohldokumentierten Zeitraum die Ereignisse verfolgen lassen. So sei auf New York verwiesen, welches eigentlich mal Neu Amsterdam war (der Damm der Amster, na, klingt ja auch nicht so arg metropolisch, mh?), oder auf Los Angeles, welches mal als Los Pueblos de Los Angeles begann, und ein kleines Missionarsfort von wenigen Metern Laenge Mauer zu Mauer war. Das ist nun eine siebzehn-Millionen-Metropole, je nachdem wieviel des im historischen Verlaufs angegliederten Bezirks- und Stadtteilskleinzeug man dazu rechnet.

    Im europaeischen Falle kommt dazu, dass die Historik der Ortsnamen ueber einen laengeren sprachlichen Sprachraum zurueck zu verfolgen ist. Orte haben in den europaeischen Kriegen und Voelkerwanderungen oft ihre Namen veraendert, oder dass gewisse buerokratische Mechanismen in Kraft traten, so dass eine Stadt erst mit dem Ratsbeschluss ihres Koenigs ueberhaupt den Titel 'Stadt' tragen durfte... Marktrecht, Handelsrecht, Stadtrecht, so Dinge. Damit finden sich eine Menge historischer Dokumente und Belege, auf denen ein Ort beispielsweise mal einen ganz anderen, langen und alttheutsch geschriebenen Namen hat, den wir etymologisch nur noch so gerade zurueckverfolgen koennen. Um noch mal auf L.A. zurueckzukommen, der heute eng besiedelte Stadtteil Hollywood hiess auch mal Hollywoodland, und so stand es auf den gewaltigen Lettern ueber dem Tal, bis man die letzten vier Buchstaben wegliess.

    Interessant zu verfolgen ist in dem Rahmen, dass auch heutzutage im Kleinen wie im Grossen Namensveraenderungen aktiv stattfinden. Sei es ein Strassenname, der Name einer Schule, eines Flugplatzes, einer (Neubau)-Siedlung. Der Zusammenschluss verschiedener Einwohner bedingt dabei auch ein Herunterbrechen von Ortsnamen auf lokalen Slang, bishin zu eng lokalisierten 'Placemarks', so dass ein Kaiser-Wilhelm-von-Brackenburg-und-Orangien-Nord-Quantrup-der-Dritte-Brunnen im Stadtdialekt schnell zu 'treffen wir uns um vier am Brunnen' wird.

    Gelegentlich wird ein Ortsname auch verkompliziert, vor allem wenn Buerokraten und Politiker im Spiel sind. Dann bleibt es aber unter vorigem Regelwerk durchaus ueblich, dass der Volksmund den neuen Namen abkuerzt oder regelrecht verunglimpft. Hey, New York heisst auch 'The Apple'... *rotauge*
    Word by 1Joko
  • engineer0815 schreibt:


    oder ganz hippster: "the dazzles"
    *gnicker*

    Nein nein, "le dazzles" wenn schon ;)

  • angesichts der Apfelkindgeschichte - wann verklagt Apple eigentlich New York, weil es unerlaubt den Begriff "Apfel" verwendet?
  • xmas schreibt:

    angesichts der Apfelkindgeschichte - wann verklagt Apple eigentlich New York, weil es unerlaubt den Begriff "Apfel" verwendet?


    *lol*